Geschichte der Guestphalia Bonn 1933 – 1945

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Michael Gante

Ein Kösener Corps in der Zeit des Nationalsozialismus
Geschichte der Guestphalia Bonn 1933 – 1945

Das Corps Guestphalia Bonn wurde unmittelbar nach der Machtübernahme 1933 wie alle Korpoationen gleichgeschaltet. Eine Gruppe von Alten Herren hat unter Mißachtung der Grundprinzipien des Corps versucht, sich mit den Forderungen des Parteistaates zu arrangieren. Die 1933 oktoyierten sog. „Arierregeln“ haben sie zunächst lange erfolgreich unterlaufen, 1935 unter dem massiven Druck des Parteistaates aber schließlich akzeptiert. Die jungen Westphalen haben sich dem vom sog. „Führer“ der Altherrenschaft beanspruchten Führerprinzip zunächst passiv, seit 1935 offen widersetzt. Ungeachtet der ihnen drohenden Repression haben sie das aktive Verbindungsleben auch nach der vom Parteistaat betriebenen Auflösung der Korporationen unter konspirativen Bedingunge der Illegalität weiter fortgesetzt.

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Ein Ziel des Service-Centrum-Corps (SCC-GmbH) war von Anfang an, durch geringe Regiekosten und dadurch mögliche knapp kalkulierte Preise die finanziellen Ressourcen von AHV und einzelnen Corpsstudenten zu schonen.

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